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Dr. med. dent. Ralf Atrops - Zahnarzt und Zahntechniker

Ein neues Material für die ästhetische Zahnreparatur

Für die zahnfarbene Reparatur von Kariesschäden werden in der modernen Zahnmedizin entweder Komposite (vereinfachend als Kunststoff bezeichnet) oder Keramik verwendet.

Diese Materialien weisen bereits sehr gute Eigenschaften auf und haben sich in vielen Zahnsituationen bewährt. Allerdings entsprechen beide Werkstoffe noch nicht dem Ideal. So sind Komposite nicht ganz so abriefest und verschleißfest wie gewünscht, Keramik dagegen besitzt eine gewisse Sprödigkeit, die manchmal ungünstig ist.

Jetzt wurde eine ganz neue Werkstoffgeneration entwickelt: VITA ENAMIC, eine sogenannte dentale Hybridkeramik (auch „Verbundkeramik“). Sie kombiniert die besten Eigenschaften von Kompositen und Keramik miteinander. Erreicht wird dies durch ein Keramikgerüst, das durch ein verstärkendes Kunststoffnetzwerk durchdrungen wird.

Vorteile in Ästhetik und Funktion:

Durch den besonderen Aufbau entstehen vorteilhafte Eigenschaften: Die Hybridkeramik weist eine enorm hohe Belastbarkeit auf und ist dabei dennoch ein wenig elastisch („zäh“). Darüber hinaus lässt sich Hybridkeramik an die individuelle Zahnfarbe anpassen und ist wie natürlicher Zahnschmelz ein wenig lichtdurchlässig (transluzent). Dies sorgt für sehr natürlich wirkende Zahnrestaurationen.

Das Fazit:

Die neue Hybridkeramik wird sich wahrscheinlich als das Material der Zukunft durchsetzen. Sie ermöglicht hochästhetische Ergebnisse, die zudem sehr genau den funktionellen Eigenschaften des natürlichen Zahnes entspricht.

Geeignet ist die Hybridkeramik für Inlays, Onlays, Kronen, Veneers (Verblendschalen für Schneide- und Eckzähne) und sogar minimalinvasive „Non-prep-Veneers“.